Das Karriereportal

Schaufenster für Arbeitgeber

Für Unternehmen bedeutet dieser Wandel: Bewerber erwarten mehr als nur Informationen zu Jobspezifikationen, Gehalt und Benefits – sie wollen wissen, wie das Unternehmen „tickt“, was den Job besonders macht und was sie dort fachlich wie auch menschlich erwartet.

Wie Sie dieser Beweispflicht nachkommen können? Mit einer gut aufgestellten Arbeitgebermarke – und einem modernen Karriereportal!

Bitte stellen Sie sich einmal vor. 

Auf dem Karriereportal, einer (mehrseitigen) Website abseits Ihrer eigentlichen Unternehmensseite, können Sie sämtliche Content rund um die Marke, die einzelnen Berufssparten, Benefits usw. nutzerzentriert spielen. Der Fokus liegt darauf, den User möglichst umfangreich, übersichtlich und unterhaltsam abzuholen und ihm zeitgleich einen simplen und schnellen Einstieg in die Bewerbung zu ermöglichen. 

Ein Karriereportal lohnt, wenn

  • Ihr Unternehmen aus mehreren Subunternehmen besteht oder komplexe Strukturen aufweist
  • Ihr Unternehmen mittelständisch bis groß ist
  • Sie eine Vielzahl sehr unterschiedlicher Job-Branchen anbieten (zB. von der Produktion über IT bis zum Marketing)
  • Sie den Bereichen Azubis, Trainees und Studenten ihren eigenen Raum geben möchten

Das eigentliche Ziel: Bewerber generieren

Hauptziel jedes Karriereportals ist die Generierung von Leads; in diesem Fall also von Bewerbern. Und hierzu ist nicht nur interessanter und gepflegter Content wichtig: Vielmehr geht es um einen user-freundlichen Aufbau, auffällige Call-to-Actions und um einen modernen, schlanken Bewerbungsprozess. Hier unsere 3 Top-Tipps:

 

1. Content mit Aussage

Verabschieden Sie sich von hohlen Floskeln und Einheits-Sprech wie „Hands-on-Mentalität“ oder „aufstrebendes Unternehmen mit Entwicklungschancen“ und füllen Sie die Seiten lieber mit Leben. Geben Sie dafür möglichst authentische Einblicke in den Berufsalltag. Oftmals sagt ein Bild auch mehr als viele Worte.

2. Nicht überladen

Infos sind wichtig – genau hierfür ist ein Karriereportal schließlich da. Achten Sie aber darauf, den Bewerber nicht zu überfordern. Web-Nutzer sind ungeduldig, weshalb lange Texte oft gar nicht erst gelesen werden. Beschränken Sie sich auf max. 7 Zeilen pro Absatz und nutzen Sie höchstens 6 Bullet Points untereinander. 

3. Bewerbung made easy 

Angenommen, ein potenzieller Kandidat sitzt morgens in der Bahn und stolpert über Ihr Karriereportal. Er ist interessiert und klickt auf den „Bewerben“-Button. Die Odyssee beginnt: Account anlegen, Passwort vergeben, dann den Lebenslauf hochladen, welchen er in dem Moment nicht zur Hand hat. Spätestens hier bricht der Kandidat ab. 

Ziel ist es also nicht, die perfekte, vollständige Bewerbung zu erhalten, sondern überhaupt erst in Kontakt zu treten. Wichtige Details können auch im zweiten Schritt noch eingeholt werden. Diese erste Kontaktaufnahme erreichen Sie über ein möglichst schlankes Formular, das auch mobil schnell abgeschickt werden kann. 

Aufräumen und besser machen

Der Aufbau eines Karriereportal ermöglicht es Ihnen, sich einmal genau mit der Zielgruppe und deren Bedürfnissen auseinanderzusetzen, den aktuellen Prozess zu prüfen und daraus eine Seite zu bauen, die den Nutzer perfekt abholt. Häufig bemerkt man erst dann, dass beispielsweise Benefits nicht Unternehmensübergreifend umgesetzt werden, der Bewerbungsprozess zu lange dauert oder die nötigen Ansprechpartner nicht definiert sind. Einmal aufgesetzt, erspart das Karriereportal nicht nur dem Bewerber, sondern auch Ihrer Personalabteilung erheblich Zeit und Mühe. 

Neben dem Hauptziel, Bewerber zu generieren, leistet ein Karriereportal echte Markenarbeit. Es sichert Ihnen nicht nur diejenigen Bewerber, die gerade auf Job-Suche sind: Ähnlich wie der Aufbau einer Marke hilft ein gutes Portal dabei, langfristig in den Köpfen zu bleiben. 

Für unseren Kunden Duni Deutschland haben wir ein neues, nutzerzentriertes Karriereportal erstellt. Wie das war, zeigen wir im Case!

Zum Case

Key-Elemente eines guten Karriereportals: So geht’s

Do‘s

  • Zielgruppe und deren Bedürfnisse kennen und in den Fokus stellen
  • Ein authentisches Gefühl davon vermitteln, wie das Unternehmen tickt und wofür es steht
  • Bereiche übersichtlich gliedern und eine schlanke Struktur beibehalten
  • (persönliche) Kontaktmöglichkeit und große Call-to-Actions auf jeder Seite
  • Bewerbung per übersichtlichem Online-Formular, auch ohne den Lebenslauf zur Hand zu haben
  • Abwechslungsreicher Content, bspw. Videos, Zitate, Icons usw. 

Dont’s

  • Stellenangebote zu spät / versteckt platziert
  • Stellenanzeigen mit mehr als 6 Bulletpoints überladen
  • Keine direkte Kontaktmöglichkeit
  • Umständlicher Bewerbungsprozess mit Anmeldeverfahren
  • Altbackenes Design
  • Nichtssagender Content („Wir suchen Menschen mit Hands-on-Mentalität“)

Langfristiger Vorsprung für HR-Abteilungen

Wir wollen nicht lügen: Ein Karriereportal aufzusetzen ist mit Aufwand verbunden. Allerdings relativiert sich dieser schnell, wenn man bedenkt, wie viel Zeit das Portal langfristig der Personalabteilung spart und was es für Ihre Arbeitgebermarke leisten wird. So wird der Nutzen den Aufwand schon nach kurzer Zeit überwiegen. 

Ansprechpartner

Kai Pohlmann

Senior Digital Creative / Stellv. Leiter
Wenn einer Digital kann, dann Kai. Der stellvertretende Leiter von MUUUH! Digital betreut sämtliche Digital-Projekte an vorderster Front. E-Recruiting und...

Telefon: +49 170 3736 840
E-Mail: kai.pohlmann@muuuh.de

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