Digital Lab Stellenanzeigen analysiert

Wen suchen die deutschen Labs und worauf kommt es an?

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Ein kleiner aber steigender Anteil der 42.000 offenen Stellen für IT-Spezialisten geht auf das Konto der Labs. Wir haben recherchiert und 41 Labs identifiziert, die derzeit auf der Suche nach Fachkräften sind. Bundesweit konnten wir insgesamt 93 ausgeschriebene Stellen ausfindig machen. Zu den Top Kategorien gehören – das ist wenig verwunderlich – Datenexperten, Software-Entwickler und Designer.

 

Betrachtet man die Berufsbilder der Daten-Experten genauer, zeichnet sich ein sehr heterogenes Bild. Gesucht werden Projektmanager im Data Mining, Data Analysts, Data Scientists, Data Engineers, Big Data Architects und viele weitere Rollen. Echte Häufungen für sinnvolle Kategorien fallen schwer. Einige der ausgeschriebenen Stellen in der Kategorie der Daten-Experten hätte man ebenso gut in der Kategorie Software-Entwickler erfassen können; z.B. den Data Engineer. In unserer Auswertung haben wir uns dafür entschieden, immer dann der Kategorie Daten-Experten zuzuordnen, wenn Data oder eng verwandte Begriffe wie zum Beispiel Machine Learning in den Stellentiteln vorkommen. 

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Bei den Software-Entwicklern lassen sich die Berufsbilder gut in die Kategorien Full-Stack, Front-End, Back-End und Architect einteilen. Besonders gefragt sind, mit einem Anteil von 41% der Software-Entwickler-Vakanzen, Full-Stack Entwickler. Ein möglicher Grund dafür liegt in der Bandbreite an verschiedenen Projekten, die in den Labs anfallen und auf die mit hoher technologischer Flexibilität reagiert werden will. Full-Stack Entwickler sind breiter aufgestellt und damit häufig die bessere Besetzung bzw. die passendere Ergänzung für stark spezialisierte Teams, um sich zu flexibilisieren.

Design Experten sind zu einem Anteil von 42 % im User Experience Design Lager zu verorten. 33 % sind User Interface Designer.

Interessant ist, dass die Seniorität bei den ausgeschriebenen Stellenbezeichnungen selten eine Rolle spielt. Nur bei 19 % der betrachteten Stellen wurden die einschlägigen Bezeichnungen Junior oder Senior verwendet. 25 % der Stellen sind Werkstudenten-Tätigkeiten oder Praktika. Ein möglicher Erklärungsansatz könnte sein, dass sämtliche Vakanzen den Bewerbern ein hohes Maß an Expertise abverlangen, die nicht leicht am Arbeitsmarkt zu finden ist. Das ist ein guter Grund junge High Potentials anzusprechen und aufzubauen. 

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Ben Ellermann

Managing Director MUUUH! Next
Ben Ellermann war bereits vor dem Facebook Hype für das Soziale Netzwerk stayblue.de in verschiedenen Spezialisten- und Führungsrollen der Bereiche...
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