Schön? Hoffentlich! Aber vor allem zielführend. Es geht ja nicht nur um gutes Ausssehen. Sondern darum, dass komplexe Kundenportale und digitale Anwendungen im UI-Design funktionieren. Deshalb besteht ein großer Teil meiner Arbeit darin, mich mit den Zielen der Nutzer:innen zu beschäftigen: Was wollen sie eigentlich erreichen? Welche Schritte müssen sie dafür gehen? Und wie können wir die Anwendung so aufbauen, dass sie schnell, verständlich und möglichst frustfrei ans Ziel kommen? Spannend wird es besonders dort, wo sich die Ziele der Nutzer:innen mit denen der Unternehmen treffen müssen.
Was reizt dich an deiner Arbeit besonders?
Ich bin ein kreativer Mensch und habe Media & Interaction Design hier in Osnabrück studiert. Aber auch Psychologie finde ich spannend, vor allem die Wahrnehmungspsychologie. Das greift ja ineinander: Was nimmt man im Netz als erstes wahr und wie kann ich jemanden allein durch mein Design durch eine Webanwendung lenken?
Klingt spannend! Kannst du mal ein Beispiel geben?
Wir haben den Website-Relaunch der FH Münster im Design begleitet. Das fand ich insofern besonders, weil die FH ja selbst zukünftige Designer:innen ausbildet. Barrierefreiheit war für die FH als öffentliche Einrichtung sehr wichtig, die Designsprache haben wir ordentlich aufgeräumt. Den ganzen Case findet man als Referenz auf den Seiten von MUUUH!