Porträt von Maleen Schaper

Schau uns über die Schulter!

Was macht eigentlich eine UI-Designerin bei MUUUH!? Maleen gibt uns einen Einblick.

Maleen gestaltet seit August 2022 Webanwendungen und Apps für unsere Kund:innen bei MUUUH!. Was ihr daran besonders gefällt, hat sie uns beim kurzen Gespräch verraten.

Hi Maleen, heute schon etwas Schönes designt?

Schön? Hoffentlich! Aber vor allem zielführend. Es geht ja nicht nur um gutes Ausssehen. Sondern darum, dass komplexe Kundenportale und digitale Anwendungen im UI-Design funktionieren. Deshalb besteht ein großer Teil meiner Arbeit darin, mich mit den Zielen der Nutzer:innen zu beschäftigen: Was wollen sie eigentlich erreichen? Welche Schritte müssen sie dafür gehen? Und wie können wir die Anwendung so aufbauen, dass sie schnell, verständlich und möglichst frustfrei ans Ziel kommen? Spannend wird es besonders dort, wo sich die Ziele der Nutzer:innen mit denen der Unternehmen treffen müssen.

Was reizt dich an deiner Arbeit besonders?

Ich bin ein kreativer Mensch und habe Media & Interaction Design hier in Osnabrück studiert. Aber auch Psychologie finde ich spannend, vor allem die Wahrnehmungspsychologie. Das greift ja ineinander: Was nimmt man im Netz als erstes wahr und wie kann ich jemanden allein durch mein Design durch eine Webanwendung lenken?

Klingt spannend! Kannst du mal ein Beispiel geben?

Wir haben den Website-Relaunch der FH Münster im Design begleitet. Das fand ich insofern besonders, weil die FH ja selbst zukünftige Designer:innen ausbildet. Barrierefreiheit war für die FH als öffentliche Einrichtung sehr wichtig, die Designsprache haben wir ordentlich aufgeräumt. Den ganzen Case findet man als Referenz auf den Seiten von MUUUH! 

 

Wie bist du eigentlich zu MUUUH! gekommen?

Ich habe den UX-Stammtisch bei MUUUH! besucht und war von den Büros, dem ganzen Gebäude und den vielen Möglichkeiten hier total geflasht. Und als hier dann eine Stelle frei wurde, kam eins zum anderen. Wir haben hier ein tolles Team, mit dem wir Softwarelösungen für unsere Kund:innen entwickeln. Ich bin wirklich sehr froh, hier zu sein. 

Und was muss man für den Job mitbringen?

Kommunikativ zu sein, ist die eine Voraussetzung – schließlich ist man im ständigen Austausch mit Kolleg:innen und Kund:innen. Die andere ist ein Mix aus technologischem Verständnis und einem guten Gespür bzw. einer Leidenschaft für Ästhetik und Designprinzipien. Dabei spielt auch Empathie eine Rolle, um mich in die Nutzer:innen reindenken zu können. Durch aktives Nachforschen, Beobachten und Befragen stütze ich meine Gestaltungen auch empirisch – gutes Design entsteht schließlich nicht nur aus dem Bauch heraus!

Und worauf darf man sich besonders freuen?

Neben dem coolen Arbeitsumfeld und den vielen Möglichkeiten vor allem auf die „Chapter Termine“: Hierbei stellen zwei Leute dem Team etwas Neues vor – das kann ein Tool sein oder ein Branchentrend. Der Fokus bei den Terminen liegt auf dem Austausch mit anderen Fachkolleg:innen und ist sehr bereichernd, da wir so voneinander lernen und uns bei wichtigen Themen abstimmen können, die über das Projektgeschehen hinaus gehen. 

On top gibt’s immer mal wieder gemeinsames Essen – vom Brunch übers Salatbuffet bis zu Hot Dogs oder Erbseneintopf probieren wir immer wieder Neues aus! Dank meiner lieben und hilfsbereiten Kolleg:innen kann man bei uns nicht nur arbeiten, sondern auch viel lachen.  

Danke dir, Maleen.