Unser Klima – unser Beitrag

Zuallererst mussten wir mit Blick auf unseren CO2-Fußabdruck feststellen, wo wir überhaupt stehen, und haben einen CO2-Rechner mit unseren Daten gefüttert. Die kalkulierte Klimabilanz all unserer unternehmerischen Aktivitäten hat uns angenehm überrascht, denn verglichen mit anderen Unternehmen unserer Größe belegte die Auswertung bereits einen recht guten Ist-Zustand. Allerdings verdanken wir dies auch in Teilen unsere Branche. Dienstleistungsunternehmen verbrauchen deutlich weniger Energie als die Vertreter der meisten anderen Wirtschaftszweige.

Vermeiden, reduzieren und kompensieren

Doch nach unserem Empfinden ist auch ein kleiner Ökologischer Fußabdruck nicht klein genug. Aus diesem Grund wollen wir jetzt gemeinsam mit unseren Mitarbeitern überlegen, wie wir unser Verhalten, unsere Technik und unser Gebäude noch klimafreundlicher gestalten können. Im laufenden Jahr fällt uns das angesichts der Corona-Einschränkungen vergleichsweise leicht. Viele MitarbeiterInnen arbeiten von zuhause und haben ihre Fahrten zu Kunden massiv reduziert. Dennoch werden wir die aktuelle, hoffentlich einmalige Ausnahmesituation zum Anlass nehmen, Individualfahrten künftig kritischer zu hinterfragen und unsere persönliche Präsenz auf auswärtigen Terminen auf das notwendige Maß zu beschränken. Natürlich ist uns bewusst, dass sich nicht jeglicher Ausstoß verhindern lässt. Derartige Überlegungen bringen uns aber unserem unternehmerischen Klimaziel des minimierten CO2-Ausstoßes sukzessive näher.

Zusätzlich werden wir ab sofort unsere verbleibenden Emissionen kompensieren. Dieses Vorhaben stemmen wir gemeinsam mit dem renommierten Kompensationsanbieter KlimAktiv. Die Tübinger Organisation betreibt unter anderem ein nachhaltiges Aufforstungsprojekt in Nicaragua, an dem wir uns dauerhaft beteiligen.

Wie geht es weiter?

Wir sind mit der Klimaneutralität einen ersten Schritt gegangen und werden diesen Weg auch zukünftig fortsetzen. Darüber hinaus möchten wir aber auch versuchen, unsere Geschäftspartner und weitere Unternehmen mit dem Thema anzustecken. Wir beteiligen uns beispielsweise gerade an einer Diskussion, wie Informationen für Unternehmen so zugänglich gemacht werden können, dass die Einstiegshürde in Klimaaktivitäten möglichst gering ist.