Wie viel Dialog steckt in einer E-Mail?
Exklusive Einblicke in die Arbeitgebermarke von Thomas Philipps
Im Interview gibt uns Kai Pohlmann, Director Brand & Campaign, exklusive Einblicke in den Verlauf und verrät den Moment, der ihm echte Gänsehaut bescherte.
Kai Pohlmann, Director Brand & Campaign, strahlt immer. Doch wenn ein starkes Unternehmen aus der Region wie Thomas Philipps auf MUUUH! Digital zukommt, schlägt auch sein Herz noch ein Stück schneller. Selbst, wenn das Employer-Branding-Projekt anfangs einige Hürden mit sich bringt. Im Interview gibt uns Kai exklusive Einblicke in den Verlauf und verrät den Moment, der ihm echte Gänsehaut bescherte.
Was zählt, ist jeder Schritt.
Eine Employer Brand für ein Discounter zu entwickeln, bei dem die Märkte ihr Recruiting eigenständig gestalten, ist alles andere als einfach. Doch schon bei den ersten Interviews war für Kai klar: Es geht um die Menschen. Jeden einzelnen Schritt haben sie mitgeprägt. Im Interview erzählt der Agenturleiter, was das für die Marke bedeutet.
Kai, was hast du als Erstes gedacht, als du vor dem Start von dem Projekt Thomas Philipps gehört hast?
Mega Brand aus der Region! Für uns als Agentur ist es ein echter Ritterschlag, für so ein starkes, regional verwurzeltes Unternehmen arbeiten zu dürfen. Ich habe mich sehr darauf gefreut, gemeinsam mit einer starken Mannschaft an diesem spannenden Projekt mitzuwirken.
Warum war es wichtig, die Arbeitgebermarke von Thomas Philipps neu zu definieren?
Wie viele große Unternehmen ist auch Thomas Philipps in den letzten Jahren stark gewachsen. Mit diesem Wachstum gingen Veränderungen in der Unternehmenskultur einher. Die zentrale Herausforderung war daher, wieder klarer zu definieren, wofür Thomas Philipps als Arbeitgeber eigentlich steht und ein einheitliches Bild zu schärfen. Dabei ging es nicht nur darum, die Arbeitgebermarke nach außen – etwa im Recruiting – stärker sichtbar zu machen, sondern auch nach innen ein gemeinsames Verständnis zu fördern, mit dem sich alle Mitarbeitenden identifizieren können.
Mit welchen Herausforderungen wart ihr zu Beginn konfrontiert?
Die Herausforderung bestand darin, dass die einzelnen Thomas Philipps Märkte ihr Recruiting eigenständig gestalten und zugleich die Bekanntheit der Marke stark prägen. Unser Fokus lag daher auf dem Headquarter und den Logistikzentren. Dort galt es, sehr unterschiedliche Bereiche wie Logistik, Marketing, Verwaltung und Produktion sinnvoll miteinander zu verbinden. Diese Vielfalt und die klare Abgrenzung zum Filial-Recruiting machten das Projekt komplex – gleichzeitig haben wir aber schnell gemerkt, dass wir in den Workshops zügig Fortschritte erzielen und eine klare Richtung entwickeln konnten.
MUUUH! x Thomas Philipps
Wie MUUUH! für Thomas Philipps eine authentische Arbeitgebermarke entwickelt hat, die Zusammenhalt und Eigenverantwortung vereint – inklusive Employer-Branding-Konzept, Design und Imagefilm.
Inwiefern helfen dabei vorab auch Interviews mit Mitarbeitenden?
Interviews helfen uns dabei, ein möglichst breites und authentisches Bild von Unternehmen zu ge-winnen. Wir wollen verstehen, wie es wahrgenommen wird, wofür es steht, wo Stärken und Schwä-chen liegen und welche Potenziale die Mitarbeitenden selbst sehen. Diese Eindrücke werten wir aus, clustern sie und leiten daraus klare Prioritäten ab. Auf dieser Basis entwickeln wir fundierte Empfeh-lungen, wie die Marke optimal positioniert werden kann. Und zugleich ist es auch unglaublich span-nend, ein Unternehmen so intensiv kennenzulernen. Genau das macht unseren Job so besonders: Wir erhalten tiefe Einblicke in die Unternehmenskultur. Man ist mitten im Geschehen.
Wie habt ihr den „Thomas Philipps Weg“ aus den Interviews heraus definiert?
In den Interviews hat sich gezeigt, wie stark die Verbundenheit der Mitarbeitenden mit Thomas Phi-lipps ist: Viele sind seit 20 oder 30 Jahren im Unternehmen, andere haben das Unternehmen ein Stück begleitet und tragen die Kultur bis heute mit. Dieses gemeinsame Engagement, der Wunsch, das Unternehmen weiterzuentwickeln und voranzubringen, war bei jedem einzelnen spürbar. Das war sehr besonders. Der Claim „Jeder Schritt von euch gemacht“ bringt das perfekt auf den Punkt, weil er genau das ausdrückt und diese Markenaussage auch das zentrale Versprechen der Arbeitgebermarke ist.
Der Augenblick, in dem man in die Gesichter blickt, die Emotionen spürt und merkt, dass die Menschen von ihrer eigenen Arbeitgebermarke berührt sind, ist sehr besonders.
Kai Pohlmann
Director Brand & Campaign
Welche Phase war im Verlaufe des Projekts für dich besonders spannend?
Ein entscheidender Moment war die erste Präsentation der drei Markenrichtungen nach der IST-Analyse und den Workshops. Der Augenblick, in dem man in die Gesichter blickt, die Emotionen spürt und merkt, dass die Menschen von ihrer eigenen Arbeitgebermarke berührt sind, ist sehr besonders. Danach wussten wir, dass wir den richtigen Punkt getroffen haben.
Wie bekommt man so eine neue Arbeitgebermarke in die Köpfe der Leute?
Beim sogenannten Roll-out der Arbeitgebermarke geht es nicht nur darum, die Marke nach außen zu transportieren oder einen Claim zu kommunizieren. Vielmehr wollen wir die verschiedenen Werte der Marke aktivieren und sowohl intern als auch extern erlebbar machen. Es geht darum durch Events und Aktionen die Themen und Botschaften der Marke aktiv zu vermitteln. Wir wollen Gemeinsamkeit schaffen und die Mitarbeitenden aktiv einbeziehen. Dafür entwickeln wir ein Ideenfeuerwerk, bei dem keine Grenzen gesetzt sind.
Was war dein persönliches Highlight im Roll-out?
Ein absolutes Highlight war der von uns produzierte Film. Er erzählt die Geschichte von Thomas Philipps, stellt die neue Arbeitgebermarke vor und zeigt den Weg des Unternehmens – mit allen Phasen, Rückschlägen und Emotionen, sowohl positiven als auch negativen – und rückt den Menschen in den Vordergrund. Als ich den Film zum ersten Mal gesehen habe, mit dem großartigen Sprecher, der die Geschichte eindrucksvoll erzählt, bekam ich echte Gänsehaut.